Der selbstsüchtige und eigenbrötlerische Geizhals Ebenezer Scrooge lebt ein zurückgezogenes Leben als Misanthrop und führt seit dem Tod seines Partners sein Geschäft allein. Profitgier ist seine dominierende Eigenschaft. An Heiligabend bekommt er jedoch Besuch von den drei Geistern der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht, die ihm sein Leben in all seiner Trostlosigkeit vor Augen führen. Mit einem Mal wird sich Scrooge seiner eigenen Kaltherzigkeit und deren Folgen bewusst und beginnt, sich zum Besseren zu wandeln.
Diese Zeilen beschreiben kurz und knapp den Inhalt der “Weihnachtsgeschichte” von Walt Disney. “Disney’s Eine Weihnachtsgeschichte” ist ein tolles 3D-Abenteuer für alle Weihnachtsfans. Die Effekte sind sehr gelungen und der Film bringt die Geschichte sehr gut rüber, wenngleich einige Szenen (z.B. die mit dem Geist “der gegenwärtigen Weihnacht” und dessen Gelächter) mit etwas “nervig” und zu langatmig sind.
Mimik und Gestik sind sehr Naturgetreu dargestellt – dem “Motion Capturing”-Verfahren sei dank. Vor allem auffällig ist dies beim Hauptcharakter “Scrooge”, dessen Gesicht hierbei besonders viel Liebe zum Detail aufweist und alles in allem sehr realistisch wirkt. Seine sinnliche Wandlung vom grießgrämigen alten Mann, hin zum “Weihnachtsfan schlecht hin” ist glaubenswürdig inszeniert.
Viel mehr gibt es zum Film eigentlich nicht zu sagen – es ist ein toller Film, die 3D-Effekte sind sehr gut gelungen und die Geschichte wird in gut 90 Minuten Spielzeit sehr gut wieder gegeben. Alle Charaktere sind glaubhaft dargestellt und die Animationen wirken, bis auf einige “Fehltritte”, gut gelungen.
Fazit: Sehr guter, empfehlenswerter Familienfilm – aber auch für Erwachsene geeignet.Für alle Weihnachtsbegeisterten ein “Muss”.

