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Nächstes Jahr wird alles anders – schonende Weihnachten 2019


Die Weihnachtstage sollen ein Fest sein, das gemeinsam mit den Liebsten in angenehmer, entspannter und freudiger Atmosphäre gefeiert wird. In vielen Fällen sind die Weihnachtstage jedoch das genaue Gegenteil. Es wird gehetzt, von Termin zu Termin gehastet, zwischendrin das Essen möglichst köstlich, ausufernd und natürlich pünktlich auf den Herd und schließlich auf den Tisch gebracht; die Kinder brüllen, die Enkel quengeln, der Partner ist gereizt und irgendwie wird Weihnachten nicht zum Fest der Liebe, sondern zu dem Anlass, an dem man seine Liebsten möglichst frühzeitig mit dem Weihnachtsbaum aus dem Fenster hinaus entsorgen möchte.

Aber wirklich, muss das sein? Geht es nicht auch anders? Natürlich, denn was wir oben beschrieben haben ist ein Paradebeispiel für einen Tag, an dem einfach ALLES daneben geht. Wirklich realistisch ist das nicht, aber eben auch nicht ganz abwägig. Zu wissen, wie Sie Weihnachten entspannt verbringen ist eine Kunst, die Sie erlernen können. Dazu gehört beispielsweise, die eigenen Erwartungen herunterzuschrauben, nicht zu perfektionistisch bei der Planung zu sein und auch mal Nein sagen zu können. Ein wenig Egoismus ist also durchaus in Ordnung. Wer dies beherzigt, für den wird Weihnachten schon 2019 mit Sicherheit besser.

Abbildung 1: Weihnachten ist eine wundervolle Zeit – doch wenn es zu stressig wird, kann die feierliche Stimmung schnell verschwinden.

 

Frühzeitig planen

Nein! An dieser Stelle ist nicht die möglichst prall gefüllte Agenda mit Terminen und Vorhaben gemeint, sondern ein nüchterner Blick auf die Vorweihnachtszeit. Wer sich bereits im Oktober ein wenig mit den Entscheidungen befasst, der wird am 3. Advent nicht gehetzt in der Innenstadt sein. Grundsätzlich sollten einmal alle in die Planung mit eingebunden werden, denn da kommen oft erstaunliche Einsichten zutage. Eventuell wollen die Kinder nämlich überhaupt nicht zur Tante, die sie bislang immer Weihnachten pflichtbesuchen mussten. Ein paar Fragen rund um die Planung auf einen Blick:

  • Was soll gemacht werden? – wie sieht das ideale Weihnachten aus allen beteiligten Perspektiven aus? Alle Familienmitglieder des Haushalts sollten Stichpunkte machen und aufschreiben, wie sie sich das Weihnachtsfest wünschen.
  • Gemeinsamkeiten suchen – in der Regel gibt es auf den Listen immer Gemeinsamkeiten, die nun vorangestellt werden. Diese Übereinstimmungen stehen schließlich als fester Punkt auf der Liste.
  • Einteilung – mit Heiligabend hat Weihnachten genau drei Tage. Um das Fest ruhig und angenehm zu gestalten, sollte höchstens ein Familien- und Bekanntenbesuch für jeden Tag eingeplant werden.
  • Familienzeit – das ist der wichtigste Punkt. Weihnachten ist das Fest der Familie – und hiermit sind nicht die entfernten Verwandten, sondern Partner, Kinder und vielleicht die sich kümmernden Großeltern gemeint. An jedem Weihnachtstag wird die Familienzeit fest in den Kalender eingeplant.

Wichtig ist bei der Planung, das Weihnachtsfest nicht wie ein Meeting-Geschäftstermin-Marathon zu betrachten, sondern als Moment der Besinnlichkeit wahrzunehmen. Sicherlich ist es in großen Familien mit viel Verwandtschaft ein wenig komplizierter, doch vergessen Sie nicht: Auch diese Personen haben Stress. Nur die wenigsten Verwandten sind wahrscheinlich wirklich traurig darüber, wenn der Besuch nicht an den direkten Feiertagen, sondern vielleicht am Wochenende davor oder danach kommt.

Nicht zu viele Aktivitäten

Gerade Eltern, die beruflich sehr eingespannt sind und häufig das Gefühl haben, nicht ausreichend Zeit mit der Familie und den Kindern zu verbringen, neigen dazu, Weihnachten als Nachholtermin für alle entgangenen Aktivitäten des Jahres anzusehen. Genau diese Sichtweise bringt jedoch Stress und Spannung hinein, zudem kann niemand die vielen Unterhaltungspunkte auf einen Schwung genießen. Hilfreich ist es bereits, wenn sich die Eltern einige Tage zusätzlich freinehmen können – das sind die Tage, wo mit dem Sohn ins Legoland gefahren oder mit der Tochter ein netter Shoppingbummel unternommen wird. Ansonsten:

  • Qualität statt Quantität – selbst rund um Weihnachten müssen es keine außergewöhnlichen Aktivitäten sein, die besonders viel Fahrerei und Planung erfordern. Ein gemeinsamer Spieleabend an Heiligabend birgt wesentlich mehr gemeinsame Zeit, von der alle etwas haben.
  • Früh beginnen – wer zur Weihnachtszeit schöne Aktivitäten planen möchte, der sollte sich nicht auf die reinen Weihnachtstage beschränken. Die Weihnachtszeit beginnt mit dem 1. Advent. Wer diese Sichtweise nutzt und den ganzen Dezember über immer wieder Aktivitäten einplant, entgeht dem größten Stress.
  • Keine Vergleiche – es gibt ausreichend Filme, in denen sich Nachbarn, Freunde und Familie um die Wette weihnachtswettrüsten und jeweils die tollsten Aktivitäten und Events planen wollen. Diese Sichtweise stellt jedoch den Sinn von Weihnachten auf den Kopf und birgt ausschließlich Potenzial für Frust, Stress und Ärger. Besser ist es, gerade an Weihnachten sein »Ding« zu machen und sich auch nicht von der Schwiegermutter beraten zu lassen, weil statt der mächtigen Gans nur eine Ente auf dem Tisch steht.

Um es allgemein ruhiger und entspannter zu haben, brauchen oft nur die eigenen Ansprüche an sich selbst heruntergeschraubt werden. Welchen Einfluss hat der haushohe und blinkende Weihnachtsbaum des Nachbarn auf das eigene Fest? Gibt es nichts Wichtigeres im Leben, als Weihnachten gestresst zu sein?

Weitere Tipps

Wer sich nicht sicher ist, wie die Verwandtschaft weniger Besuche und Aktivitäten auffasst, aber dennoch endlich diesem monatelangen Vorweihnachtsstress entkommen will, der kann die Weihnachtszeit mit seiner Familie auch ganz anders planen, wie etwa mit einem Urlaub:

  • An die See – Ferienwohnungen oder Ferienhäuser sind in den Wintermonaten recht günstig und somit gut zu bezahlen. Unbezahlbar ist jedoch die Ruhe, die dieser Aufenthalt mit sich bringt. Wenn an Heiligabend nur die Möwen schreien und das Meer rauscht, fällt der Stress sogleich von einem ab.
  • In die Berge – wie wäre es einmal mit einem Weihnachtsurlaub in den Bergen? Selbst Skiverweigerer können hieran Freude haben, denn Winterwanderungen an der frischen Bergluft sind stets ein Segen. Und wer weiß, vielleicht lockt doch das Verlangen, sich einmal auf die Bretter zu stellen und die ersten Skiversuche auf dem weißen Untergrund zu unternehmen?
  • Erlebnisurlaub – auch der ist Weihnachten möglich. Ob in Deutschland oder Europa, es gibt allerhand besondere Hotels und Ferienanlagen, die vielleicht nicht das Christkind herbeilocken, dafür die perfekte Atmosphäre für das wichtigste Element des Weihnachtsfestes bieten: Gemeinsame Zeit mit den Liebsten.

Aktuell ist die beste Zeit, um sich in Ruhe mit der Familie zusammenzusetzen und zu überlegen, was im Dezember besser gemacht werden könnte.

Abbildung 2: das richtige Maß an Aktivitäten – damit Weihnachten nicht zum Alptraum wird.


Fazit – Ruhe und erstaunliche Erkenntnisse

Weihnachten kann in Ruhe stattfinden, wenn die vorherige Planung stimmt. In diese müssen aber alle miteingebunden werden. Eltern, gerade diejenigen, die bislang immer perfekt die Weihnachtszeit planten, könnten jedoch eine Überraschung erleben. Denn häufig wünschen sich die, für die immer aktivitätsreich geplant wurde, eines: Ein besinnliches Weihnachtsfest zu Hause, nur im Kreis der engsten Familie und ganz ohne große Abenteuer.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ Mariamichelle (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ jill111 (CC0-Lizenz) / pixabay.com

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