Frohen dritten Advent


Ihr Lieben,

nur noch eine Kerze fehlt, dann ist Weihnachten nicht mehr weit. Für viele beginnt die letzte Arbeitswoche des Jahres. Endspurt quasi. Wir wünschen euch daher einen erholsamen 3. Adventssonntag!





Die Bescherung am heiligen Abend


Immer irgendwie anders, aber doch irgendwie gleich – die Bescherung am Heiligen Abend ist in den meisten deutschen Familien ein Fest, bei dem es kaum Kompromisse gibt. So haben es schon Oma und Opa gemacht, so machen es auch wir. Eingestimmt auf diesen feierlichen Tag wird sich schon vor Weihnachten. Denn vor allem diese Zeit wird nicht nur mit Weihnachtsliedern eingeläutet, sondern auch mit zahlreichen Ritualen wie Weihnachtsmärkt und Adventkalender. Wenn es dann soweit ist, dann stehen nicht nur die Kinder unter Stress. Generell kann davon ausgegangen werden, dass Kinder vor allem am 24. Dezember relativ früh munter werden und es dann gar nicht mehr erwarten können. An keinem anderen Tag wie an diesem wird der Abend so sehr herbeigesehnt. Kinder werden dann meist an die Großeltern übergeben, die dann entweder zuhause mit Weihnachtsliedern und Keksen die letzten Stunden mit dem ungeduldigen Nachwuchs verbringen, oder dann doch die Flucht zum Weihnachtsmarkt wagen. Doch zuhause bei Mama, da wird es richtig stressig.

Die letzten Geschenke müssen noch eingepackt werden, die Weihnachtsgans muss in den Ofen geschoben werden und Papa muss den Weihnachtsbaum schmücken. Damit wenigstens ein wenig Ruhe eingekehrt, wird dann meist das Radio laufen gelassen und doch zu „Morgen Kinder wird´s was geben“ oder Wham ein wenig gesungen. Wenn es dunkel wird, dann werden noch die letzten Handgriffe gemacht. Schnell noch die Geschenke unter den Weihnachtsbaum stellen und dann Türe zu, damit Sohnemann oder Töchterchen nicht schon beim Heimkommen alles zu sehen bekommt. Immerhin möchten Eltern die Augen ihrer Kinder funkeln sehen. Und dann ist es endlich soweit. Papa macht sich still und heimlich auf ins Wohnzimmer. Kinder werden abgelenkt, schnell noch ein Plätzchen und dann, dann läutet das Glöckchen und der Startschuss ist eröffnet. Kinder rasen ins Wohnzimmer, staunen nicht schlecht, wenn der Weihnachtsbaum in allen Farben schillert. Ein, zwei Weihnachtslieder – denn länger kann man die Rasselbande meist nicht mehr im Zaum halten. Und dann geht es mit der eigentlichen Bescherung auch schon los. Strahlende Gesichter, herzliches Drücken und maßlose Freud. Weihnachten ist einfach die schönste Zeit – auch wenn sie immer mit Stress verbunden ist.



Perfekte Weihnachtsgeschenkidee für Jung und Alt


Wenn Weihnachten naht, dann steht wieder das große Überlegen an. Während man schon die ersten Weihnachtslieder im Radio hört, zerbricht man sich den Kopf, was denn dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen soll. Für Oma soll es auf keinen Fall wieder eine Bluse werden, denn schon letztes Jahr kam Oma nur ein gezwungenes Lächeln über den Mund, als im Hintergrund die Wiener Sängerknaben „Oh Tannenbaum“ sangen, und sie 5.Bluse in Händen hielt. Auch bei Opa sollte es nicht wie jedes Jahr eine Mütze sein, die er dann – vielleicht absichtlich – wieder im Bus liegen lässt. Kinder sind meist relativ leicht zu beschenken. Immerhin wird meist schon im August der erste Wunschzettel an das Christkind geschrieben, in dem eine lange Liste an Geschenken steht, aus der Eltern dann einfach auswählen können. Natürlich sollte man sich der Wunschliste nicht zu früh widmen – denn in der Werbung wird vor Weihnachten zu sanfter Weihnachtsmusik mit Sicherheit noch die eine oder andere Idee eingespielt, die der Nachwuchs dann auf jeden Fall haben muss.

Mit großen Buchstaben stehen sie dann drauf – all diese Geschenke wären wünschenswert, aber meist wird es dann doch nur ein kleiner Ausschnitt daraus. Natürlich darf auch nicht die Info an das Christkind fehlen, dass man doch so brav und artig gewesen ist, denn vielleicht kann dann das eine oder andere Weihnachtsgeschenk mehr abstaubt werden? Weihnachtsgeschenke für Jung und Alt – Fragen über Fragen, die meist nur große Fragezeichen über unseren Köpfen stehen lassen.

Zu „Jingle Bells“ und „White Christmas“ wird in den Kaufhäusern geshoppt. Gutscheine sind zwar etwas unpersönlich, aber da kann man eigentlich auch schon nichts mehr falsch machen. Die besten Geschenke für Jung und Alt ergeben sich aber meist dann, wenn man einfach mal ein wenig genauer hinhört. Meist wird ganz nebenbei unterm Jahr der eine oder andere Wunsch geäußert, einfach mal schnell einen kleinen Wunsch erwähnen, vielleicht findet sich dieser dann doch anstelle der Bluse oder der Mütze unter dem Weihnachtsbaum. Zu weihnachtlichen Klängen im Kaufhaus ergeben sich dann doch meist ganz gute Geschenkideen –wichtig – nicht erst auf den letzten Drücker kaufen – das sieht man.



Beliebte englische Weihnachtslieder


Weihnachten ist eine besondere Zeit. Es riecht überall nach Keksen, Mütter stehen ständig in der Küche und wollen noch eine Kekssorte in den Ofen schieben, damit die Vielfalt nicht zu gering ist. Immerhin möchte sich niemand nachsagen lassen, dass es NUR 3 Kekssorten gibt, oder? Kinder können sich kaum noch halten, denn spätestens wenn das erste Kästchen beim Adventkalender geöffnet wurde, läuft der eigentliche Countdown. Natürlich spielt es schon ab November die ersten Weihnachtslieder im Radio oder als Hintergrund auf dem Weihnachtsmarkt. Aber richtig bewusst wird es den Kindern eben erst mit dieser kleinen Geste. Der Adventkalender wird zelebriert. Wenn Kinder früh morgens aufwachen gibt es noch kein „Hast du gut geschlafen“, die ersten Schritte sind immer zum Kalender hin – und dann wird mit Staunen das nächste Kästchen geöffnet – und natürlich auch gezählt, wie oft noch geschlafen werden muss. Je näher dieser eine große Tag im Jahr sich nähert, desto mehr drückt auch das Radio und der TV auf das Gas. Jeden Tag hört man mehr davon. Zu Beginn noch ein wenig verhalten, dann werden es schon zwei, drei, vier und mehr – Weihnachtslieder.

Wir kennen sie alle. Und selbst wenn wir oftmals der Meinung sind, dass es vielleicht noch zu früh dafür wäre, können wir uns einfach nicht beherrschen. Vor allem englische Weihnachtlieder haben den Reiz, dass man doch dazu singt, obwohl es noch gar nicht so weit ist. „All i want for Christmas“, „White Christmas“ und „Jingle Bells“ peppen einfach jede vorweihnachtliche Zeit enorm auf. Diese englischen Weihnachtslieder haben etwas an sich, dem man einfach nicht widerstehen kann. Zwar dröhnen die englischen Weihnachtslieder schon ab November aus den Boxen. Aber am 24.Dezember, in trautem Kreis vor dem Weihnachtsbaum – bei diesem einen großen Moment im Jahr – da wird dann doch meist auf das Altbewährte „Stille Nacht, heilige Nacht“ gesetzt. Es ist beinahe so, als würden die englischen Weihnachtslieder still und heimlich – oder gar nicht so still – die vorweihnachtliche Zeit ein wenig einrocken, damit wird dann bereit sind am großen Tag den traditionellen Weihnachtsliedern zu lauschen und unsere Stimmchen dazu zu erheben. Man weiß es nicht so genau.



Religiöse Bedeutung von Weihnachten


Wir alle feiern Weihnachten und es ist einfach eine besinnliche Zeit mit den Liebsten. Kinderherzen schlagen höher wenn sie die geschmückte Tanne sehen – aber vor allem die Blicke unter den Baum sind neugierig und der Nachwuchs kann kaum noch gehalten werden, wenn zum Andenken an Jesus noch schnell „Stille Nacht, heilige Nacht“ gesungen wird. Vielleicht kann im Anschluss an das Päckchen öffnen noch das eine oder andere Weihnachtslied gesungen werden – aber liebe Eltern – die Chancen stehen schlecht. Denn dann wird erst mal losgelegt mit den neuen Geschenken dann werden Oma und Opa gleich mal zum Aufbau der neuen Eisenbahn bestellt, Mama darf die Weihnachtsgans auf den Tisch stellen, schnell den einen oder anderen Happen zu sich nehmen, um sich dann wieder voll und ganz den Geschenken widmen zu können. Weihnachtslieder haben meist nur noch im Hintergrund ihre Funktion – dennoch gehören sie einfach dazu. Man möchte den sanften Stimmen der Wiener Sängerknaben folgen, möchte die schönste Zeit im Jahr ausklingen lassen. Aber was macht Weihnachten so besonders?

Warum feiern wir dieses Fest eigentlich? Es war vor mehr als 2000 Jahren, da kam ein kleines Kind zur Welt und änderte einfach alles. Maria die Mutter, Josef der Vater – beide suchten mit ihrem neugeborenen Sohn Unterschlupf. Ein Bauer gewährte den beiden den Stall zum Übernachten und wurde wohl nicht schlecht überrascht als die heiligen drei Könige aus dem Morgenland mit ihren Gaben diesen kleinen Knopf reichlich beschenkten. Gott sandte seinen Sohn auf Erden –heute feiern wir diesen großen Tag noch immer. Kinder werden reichlich beschenkt, im engen Kreis der Familie wird besinnlich gefeiert. Damals gab es sie noch nicht – aber heute dürfen Weihnachtslieder an diesem Tag einfach nicht fehlen. Selbst wer sich vor Weihnachten gegen „Last Christmas“ gewehrt hat, wird am 24. Dezember das eine oder andere Weihnachtslied singen.



Weihnachtsbräuche in Deutschland


Weihnachten ist eine Zeit, die in Deutschland mit zahlreichen Bräuchen getränkt ist. Wohin man auch sieht – grundsätzlich spiegelt sich beinahe in allem der eine oder andere Weihnachtsbrauch. Es geht meist schon Ende November los – da öffnen die ersten Weihnachtsmärkte wieder ihre Pforten, da riecht es wieder nach Punsch, kandierten Äpfeln und Keksen. Einmal an einem Weihnachtsmarkt vorbeigegangen, zieht es einem einfach in den Bann. Zarte Klänge von Weihnachtsliedern im Hintergrund heben die Stimmung bereits in einem Monat, in dem man noch gar nicht so sehr an die schönste Zeit des Jahres denkt. Doch wenn Weihnachtslieder wie „Stille Nacht, heilige Nacht“ oder „Jingle Bells“ durch die Lautsprecher tönen, dann wird man schneller in die vorweihnachtliche Zeit katapultiert als es einem lieb ist. Man wird in Deutschland beinahe schon überwältigt. Lebkuchen hier, Weihnachtskekse da – wer da nicht in weihnachtliche Stimmung gerät, ist eigentlich selbst schuld. Doch richtig los geht es dann mit dem Nikolaus.

Nun kann sich keiner mehr wehren, denn nun naht Weihnachten in großen Schritten, nun sind es nur noch 18 Tage und dann ist es endlich so weit. Vor allem Kinder schenken plötzlich jedem einzelnen Tag eine enorm große Aufmerksamkeit. Das Warten kann aber auch erleichtert werden. Mit einem Adventskalender, der jeden Tag eine kleine Überraschung parat hat, wird das Warten leicht gemacht. Kleine Stückchen Schokolade oder doch ein keines Spielzeug – der Adventskalender lässt Kinderherzen schon vor dem 24. Dezember regelmäßig höher schlagen. Damit auch die Wochenenden nicht zu einer Tortur werden, gibt es dann noch den Adventskranz. Vier Wochen vor dem eigentlich großen Ereignis wird ein Kerzchen angezündet und zu bekannten Weihnachtsliedern gesungen. Die gesamte Familie sitzt um diesen Kranz, es ist still, es ist besinnlich – Weihnachtslieder tönen aus dem Radio oder werden einfach aus dem FF gesungen. Und dann gibt es da auch noch das Backen und Plätzchen und Keksen. Während der Teig emsig in der Küche geknetet, die Förmchen rasch in den Teig gestochen werden, können auch Weihnachtslieder wie „Last Christmas“ oder „White Christmas“ für liedhafte Abwechslung sorgen. Die Weihnachtszeit ist einfach eine schöne Zeit – und das auf ganzer Linie von November weg.



Das perfekte Weihnachtsessen


Wenn Weihnachten mit großen Schritten naht, dann wird es wieder Zeit, dass sich ein ausgiebiges Weihnachtsmahl ausgedacht wird. Wird es traditionell oder doch mal was Neues? Es spielt wohl weniger eine Rolle was wirklich auf dem Tisch steht – der Tag an sich ist einfach schön. Beliebt ist vor allem die Weihnachtsgans. Wer demnach auf alte und bewährte Muster setzen möchte, der kann mit einer Weihnachtsgans einfach nichts falsch machen. Ob mit Füllung oder Natur – bei der Weihnachtsgans wird beinahe jedem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Wichtig ist nur – man muss dieser Gans genügend Zeit geben, damit sie auch gar wird. Schnell schnell ist bei der Weihnachtsgans nicht.
Mindestens drei Stunden sollte man hierfür schon einrechnen. Frisch sollte sie sein, deswegen kann die Weihnachtsgans nicht schon am Vortag den Ofen von Innen sehen. Aber was machen, wenn die Weihnachtsgans dann endlich im Ofen ist und vor sich hinbrutzelt? Den Tisch schön decken, die restlichen Geschenke einpacken – das war es dann aber auch schon. Denn so eine Weihnachtsgans ist tückisch.

Die braucht etwa alle 30 Minuten ein kleines Wasserbad, damit sie außen nicht trocken sondern knusprig wird. Da eignet sich doch das eine oder andere Weihnachtslied im Hintergrund, damit es in der Wohnstube nicht nur nach Weihnachten riecht, sondern auch die Stimmung auf weihnachtlich gestellt wird. Die Gans kann fröhlich vor sich hinbrutzeln, und man selbst erhebt zu „Last Christmas“ oder „Es ist ein Ros´ entsprungen“ schon mal die Stimme und trällert zu altbekannten Weihnachtsliedern. Wer aus der Übung gekommen ist, dem wird ein vielseitiges Angebot an Weihnachtsliedern schon vor dem 24. Dezember geboten. Von modern bis altbewährt – im Radio ist einfach alles zu hören. Mariah Carey und John Lennon und Bing Cosby– sie alle sind auf den rockigen Weihnachtszug aufgesprungen und erwärmen jedes Jahr aufs Neue unser Weihnachtsherzen. Doch wer auf die konventionelle Schiene setzt, dem wird auch so einiges geboten. Es ist kein Geheimnis, das vor allem die alten Weihnachtslieder allseits beliebt sind. Jung und Alt singt dann zu Klängen wie „Schneeflöckchen weiß Röckchen“ und kann es kaum erwarten bis endlich das Glöckchen für den Startschuss läutet.



Adventszeit in Deutschland


Es ist wieder so weit. Emsig wird ein Weihnachtsmarkt nach dem anderen aufgebaut. Die edlen Fichten und Tannen werden geschmückt, Einkaufsstraßen bekommen bereits ihren weihnachtlichen Glanz. Wohin man auch sieht, wird klar – es weihnachtet sehr. Doch nicht nur da draußen wird schon fleißig für die schönste Zeit im Jahr gesorgt. Auch in den eigenen vier Wänden geht es wieder los. Langsam aber sicher werden weihnachtliche Gestecke und Lichterketten aus dem Keller und den verstaubten Kartons geholt. Langsam aber sicher gestalten sich Deutschlands Fensterbänke wieder zu blinkenden Hinguckern. Die Adventszeit in Deutschland ist eine schöne Zeit. Besinnlich kann man über den Weihnachtsmarkt schlendern, Glühwein trinken und zu dampfenden Mandeln den Alltag ausklinken lassen.

Überall ist sie zu hören – ob im Kaufhaus, ob auf dem Weihnachtsmarkt oder einfach nur im Auto – die Weihnachtsmusik, die auch den größten Weihnachts-Griesgram aus dem weihnachtlichen Winterschlaf holen soll. Wer Weihnachten liebt, dem wird jetzt schon der Puls in die Höhe schnellen, denn bald ist es wieder so weit. Kinder werden immer nervöser, helfen fleißig beim Backen und im Hintergrund dürfen sie einfach nicht fehlen – die bekannten Weihnachtslieder, bei denen man einfach nicht still sein kann. „Oh du fröhliche“ wird dann mit Aufregung gesungen, „Oh Tannenbaum“ zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht. Wir kennen sie alle, wir bekommen auch meist nicht genug davon. Vor allem mit Kindern machen diese Weihnachtslieder am meisten Spaß. Es ist das Glitzern und Strahlen in ihren Augen. Denn wenn sie daran denken, dass es bald wieder so weit ist und der große Tag in schnellen Schritten naht, dann wird das Einschlafen schon zur Qual. Ob rockig oder sanft – Weihnachtslieder dürfen in der vorweihnachtlichen Zeit einfach nicht fehlen. „Oh Tannenbaum“, „Schöner die Glocken nie klingen“ – es ist einfach ein Traum wie diese altbewährten Weihnachtslieder uns jedes Jahr aufs Neue in weihnachtliche Stimmung versetzen. Weihnachten ist eine behagliche Zeit, Weihnachten ist eine schöne Zeit. Mit den Liebsten in vertrauter Runde zusammensitzen, diese besinnliche Zeit genießen und im Hintergrund einfach ein paar Weihnachtslieder laufen lassen. Da kann man sich einfach nicht beherrschen, denn zu dem einen oder anderen Lied wird sicher gesungen.